




Bereits 1931 wurde die "Dr. Ing. h. c. F. Porsche GmbH" von Ferdinand Porsche, Adolf Rosenberger und Anton Piëch gegründet. Der erste in Serie gebaute Porsche-Sportwagen war Ende der Vierzigerjahre der Typ 356, der viele Elemente des Volkswagens übernahm, aber deutlich sportlicher ausgelegt war. 1964 wurde der Porsche 901 (später in 911 umbenannt) lanciert. Der 911 ist bis heute zentral für die Marke Porsche. Über viele Generationen wurde er weiterentwickelt. Dem Heckmotor aber blieb er treu, auch wenn dieser seit den Neunzigerjahren wassergekühlt ist. Ende der Sechzigerjahre bot Porsche zusammen mit Volkswagen den VW-Porsche 914 an, dem rund ein Jahrzehnt später der Porsche 924 als Einstiegssportwagen folgte. Mit dem 928 versuchte man, noch stärker im GT- und Luxus-Sportwagenmarkt Fuss zu fassen, besann sich aber später wieder auf die Wurzeln, sprich die 911-Modelle. Mit dem Typ 996 und dem parallel gebauten Boxster, zu dem später der Cayman stiess, konnte man die Produktionsmengen deutlich ausbauen. Mit dem Bau von SUVs und Limousinen allerdings erreichte man komplett neue Dimensionen. Porsche ging es in den Zehnerjahren so gut, dass sogar ein Kauf von Volkswagen ins Auge gefasst wurde. 2022 ging Porsche (teilweise) public.